Die Schöntalhasen

Der Hase, dem große Fruchtbarkeit zugesagt wird, wurde von einem alten Brauchtum abgeleitet. Schon früher feierten die Hintschinger auf ihre Art im Dorf Bauernfasnacht, wobei Spreu gesät und eine Holzegge herumgezogen wurde. Gerade im bäuerlichen Brauchtum wurden solche Fruchtbarkeitsriten eingebaut.

Doch erst 1968 wurde ein langgehegter Wunsch wahrgemacht, eine ständige Traditionsfigur zu schaffen. Es entstanden Hasen, benannt nach dem Schöntal, das südlich in Richtung Hegau verläuft. Die Figur des Schöntalhasen ist ganz aus gegerbten Kaninchenfellen hergestellt, wobei ca. 35 Felle verarbeitet werden.

Der Hintschinger Schöntalhase trägt eine geschnitzte Holzmaske und hält eine aus Lindenholz gefertigte Möhre in der Hand.